Unterzeichnung in Leipzig schafft Grundlage für deutsch-vietnamesische Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Industrieparks EVIP Can Tho

Leipzig, Bundesrepublik Deutschland / Can Tho, Vietnam, 26. Juni 2026

Die Mekong Cantho Industrial Park Investment Joint Stock Company, Investorin des Industrieparks Tan Hoa – EVIP Can Tho, hat in Leipzig drei Kooperationsvereinbarungen mit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig (IHK Leipzig), der Aone Deutschland AG sowie der Tilia GmbH unterzeichnet.

An der Unterzeichnungszeremonie nahmen Herr Dirk Panter, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Freistaates Sachsen; Herr Clemens Schülke, Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig; Herr Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig; Herr Markus Ulbig, ehemaliger Staatsminister des Innern des Freistaates Sachsen; sowie Vertreter von Investitionsförderorganisationen und Unternehmen aus Deutschland und Vietnam teil.

Die drei Kooperationsvereinbarungen bilden die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Investitionsförderung, Industrieparkentwicklung, Umwelttechnologie, Wasserinfrastruktur, nachhaltige Energieversorgung sowie Fachkräfteentwicklung zwischen Deutschland und Vietnam.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Diversifizierung globaler Lieferketten und des wachsenden Interesses europäischer Unternehmen an Südostasien soll EVIP Can Tho als Industriepark nach europäischen Standards entwickelt werden. Ziel ist es, internationalen Unternehmen einen stabilen, langfristig ausbaufähigen Produktionsstandort in Vietnam anzubieten.

Can Tho – Industrie- und Logistikzentrum des Mekong-Deltas

EVIP befindet sich in der Stadt Can Tho, dem wirtschaftlichen Zentrum des Mekong-Deltas. Die Region zählt mehr als 20 Millionen Einwohner und gilt als eines der wichtigsten Agrar- und Aquakulturzentren Vietnams.

Von Can Tho aus können Unternehmen über das im Ausbau befindliche Schnellstraßennetz die Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt erreichen und gleichzeitig auf ein Netzwerk von Seehäfen, Binnenhäfen und einen internationalen Flughafen für Logistik- und Exportaktivitäten zugreifen.

Ein großes Arbeitskräftepotenzial, wettbewerbsfähige Produktionskosten sowie umfangreiche regionale Lieferketten schaffen günstige Voraussetzungen für die Entwicklung von Lebensmittelverarbeitung, Aquakulturverarbeitung, unterstützender Industrie, Maschinenbau, Ausrüstungstechnik, Logistik, Umwelttechnologie und Energie.

Für deutsche und europäische Unternehmen bietet die Region die Möglichkeit, einen neuen Produktionsstandort mit wettbewerbsfähigen Kosten zu erschließen und gleichzeitig Zugang zum vietnamesischen Binnenmarkt, zur ASEAN-Region sowie zu internationalen Exportmärkten zu erhalten.

 

Wasserinfrastruktur als Standortvorteil für industrielle Produktion

Ein wesentlicher Standortvorteil von EVIP Can Tho ist der Zugang zu einer stabilen industriellen Wasserversorgung durch das Wasserwerk AquaOne Hau Giang.

Das Wasserwerk verfügt derzeit über eine Kapazität von 100.000 m³ pro Tag und ist langfristig auf eine Erweiterung auf bis zu 500.000 m³ pro Tag ausgelegt. Zum Einsatz kommt Wasseraufbereitungstechnologie von Veolia.

Für zahlreiche Industriezweige, insbesondere Lebensmittel- und Getränkeproduktion, Aquakulturverarbeitung, Pharmazie und verarbeitende Industrie, ist eine stabile Wasserversorgung ein entscheidender Faktor für Produktsicherheit, Qualitätssicherung und langfristige Betriebskontinuität.

Parallel zur Wasserversorgung verfolgt EVIP das Ziel, moderne Abwasserbehandlung, nachhaltige Energielösungen und Umweltmanagementsysteme in Zusammenarbeit mit deutschen Partnern zu entwickeln.

Blick auf das Mekong-Flussdelta

Can Tho – Industrie- und Logistikzentrum des Mekong-Deltas

EVIP befindet sich in der Stadt Can Tho, dem wirtschaftlichen Zentrum des Mekong-Deltas. Die Region zählt mehr als 20 Millionen Einwohner und gilt als eines der wichtigsten Agrar- und Aquakulturzentren Vietnams.

Von Can Tho aus können Unternehmen über das im Ausbau befindliche Schnellstraßennetz die Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt erreichen und gleichzeitig auf ein Netzwerk von Seehäfen, Binnenhäfen und einen internationalen Flughafen für Logistik- und Exportaktivitäten zugreifen.

Ein großes Arbeitskräftepotenzial, wettbewerbsfähige Produktionskosten sowie umfangreiche regionale Lieferketten schaffen günstige Voraussetzungen für die Entwicklung von Lebensmittelverarbeitung, Aquakulturverarbeitung, unterstützender Industrie, Maschinenbau, Ausrüstungstechnik, Logistik, Umwelttechnologie und Energie.

Für deutsche und europäische Unternehmen bietet die Region die Möglichkeit, einen neuen Produktionsstandort mit wettbewerbsfähigen Kosten zu erschließen und gleichzeitig Zugang zum vietnamesischen Binnenmarkt, zur ASEAN-Region sowie zu internationalen Exportmärkten zu erhalten.

 

Wasserinfrastruktur als Standortvorteil für industrielle Produktion

Ein wesentlicher Standortvorteil von EVIP Can Tho ist der Zugang zu einer stabilen industriellen Wasserversorgung durch das Wasserwerk AquaOne Hau Giang.

Das Wasserwerk verfügt derzeit über eine Kapazität von 100.000 m³ pro Tag und ist langfristig auf eine Erweiterung auf bis zu 500.000 m³ pro Tag ausgelegt. Zum Einsatz kommt Wasseraufbereitungstechnologie von Veolia.

Für zahlreiche Industriezweige, insbesondere Lebensmittel- und Getränkeproduktion, Aquakulturverarbeitung, Pharmazie und verarbeitende Industrie, ist eine stabile Wasserversorgung ein entscheidender Faktor für Produktsicherheit, Qualitätssicherung und langfristige Betriebskontinuität.

Parallel zur Wasserversorgung verfolgt EVIP das Ziel, moderne Abwasserbehandlung, nachhaltige Energielösungen und Umweltmanagementsysteme in Zusammenarbeit mit deutschen Partnern zu entwickeln.

„Wir als Aone durften schon manigfaltige Erfahrungen mit Infrastrukturprojekten auf dem vietnamesischen Markt sammeln und sind von den Synergien der deutsch-vietnamesichen Zusammenarbeit überzeugt. Insofern freuen wir uns, auch den Indutriepark EVIP mit unserer Expertise begleiten zu dürfen."

Alexander RedekerCEO Aone Deutschland AG

Umfassende Investorenbetreuung nach dem One-Stop-Service-Prinzip

EVIP Can Tho ist als Investitionsplattform nach dem Prinzip eines One-Stop Service ausgerichtet.

Neben der Bereitstellung von Industrieinfrastruktur plant der Projektträger, Investoren bei Standortprüfung, Investitionsverfahren, Unternehmensgründung, Personalrekrutierung, Anbindung an Bauunternehmen, Entwicklung von Standardfabriken, maßgeschneiderten Produktionsgebäuden sowie Turnkey-Lösungen zu unterstützen.

Für Projekte, die die gesetzlichen Voraussetzungen in Vietnam erfüllen, können Investoren im Rahmen der geltenden Vorschriften steuerliche Investitionsanreize und weitere Unterstützungsmechanismen in Anspruch nehmen.

Drei Säulen der Zusammenarbeit mit deutschen Partnern

Die in Leipzig unterzeichneten Vereinbarungen konzentrieren sich auf zentrale Bereiche für die Entwicklung von EVIP Can Tho.

Die Zusammenarbeit mit der IHK Leipzig zielt darauf ab, deutsche Unternehmen mit Investitionsmöglichkeiten in Vietnam zu vernetzen, die Handels- und Investitionsförderung zu stärken und die Entwicklung qualifizierter Fachkräfte zu unterstützen.

Die Zusammenarbeit mit der Aone Deutschland AG, vertreten durch Herrn Alexander Redeker, Vorstandsvorsitzender der Aone, konzentriert sich auf die Prüfung und Entwicklung von Lösungen in den Bereichen Abwasserbehandlung und Umwelttechnologie für den Industriepark.

Die Zusammenarbeit mit der Tilia, vertreten durch Herrn Christophe Hug, Geschäftsführer der Tilia GmbH, umfasst Themen wie Wasserinfrastruktur, nachhaltige Energieversorgung, CO₂-Reduktion sowie die Integration von ESG-Standards in Planung, Entwicklung und Betrieb des Industrieparks.

Diese drei Kooperationsstränge sollen EVIP Can Tho den Zugang zu deutscher Erfahrung, Technologiekompetenz und bewährten Modellen nachhaltiger Industrieparkentwicklung ermöglichen.

Die Skyline von Can Tho, einem beliebten Touristengebiet, mit seinen schwimmenden Märkten. Can Tho ist mit über vier Millionen Einwohnern die größte Stadt in der Region des Mekong-Deltas.

Stellungnahme des Projektträgers

Herr Nguyen Tuan Duy, Vorsitzender und Generaldirektor der Mekong Cantho Industrial Park Investment Joint Stock Company, erklärte:

„Die Unterzeichnung in Leipzig ist ein wichtiger Ausgangspunkt für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen EVIP Can Tho und deutschen Partnern. Unser Ziel ist es, einen Industriepark zu entwickeln, der den steigenden Anforderungen internationaler Unternehmen an Infrastruktur, Umweltstandards, Governance und nachhaltige Entwicklung gerecht wird. EVIP soll eine Brücke zwischen europäischer Erfahrung, Technologie und Betriebsstandards einerseits und dem Entwicklungspotenzial des Mekong-Deltas andererseits schlagen.“

Die Teilnahme von Herrn Christophe Hug, Geschäftsführer der Tilia GmbH, und Herrn Alexander Redeker, Vorstandsvorsitzender der Aone Deutschland AG, an der Unterzeichnungszeremonie unterstreicht das Engagement deutscher Partner, EVIP Can Tho in den Bereichen Wasserinfrastruktur, Abwasserbehandlung, nachhaltige Energie, Umwelttechnologie und ESG-orientierte Industrieparkentwicklung zu begleiten.

Auf dem Weg zu einem neuen Produktionsstandort für europäische Unternehmen in Vietnam

Die weltweite Diversifizierung von Lieferketten schafft neue Chancen für Investitionsstandorte mit stabiler Infrastruktur, wettbewerbsfähigen Kosten und langfristigem Entwicklungspotenzial.

Mit seiner Lage im Zentrum des Mekong-Deltas, einer integrierten technischen Infrastruktur, einer stabilen industriellen Wasserversorgung, der Zusammenarbeit mit deutschen Partnern und der Ausrichtung an europäischen Standards soll EVIP Can Tho zu einer neuen Standortoption für deutsche und europäische Unternehmen werden, die ihre Produktionsaktivitäten in Vietnam ausbauen möchten.

Das Projekt soll zugleich zur Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Vietnam beitragen, die nachhaltige Industrieentwicklung fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Mekong-Deltas in globalen Lieferketten stärken.

„Das Mekong-Delta ist einer der spannendsten Industriestandorte Südostasiens mit konkurrenzfähigen Voraussetzungen auf dem Weltmarkt. Der weitere Ausbau der Infrastruktur sorgt für eine vitale Umgebung, in der europäische Unternehmen neue Chancen erschließen und zugleich von der Dynamik einer der wachstumsstärksten Regionen Asiens profitieren können. Can Tho entwickelt sich dabei zu einem strategischen Zentrum für Industrie, Logistik und internationale Zusammenarbeit. Wir sehen Vietnam als einen wichtigen Baustein globaler Wertschöpfungsketten und möchten mit unserem Engagement einen langfristigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region leisten."

Christophe HugCEO Tilia GmbH

Pressekontakt:

Mekong Cantho Industrial Park Investment Joint Stock Company

Adresse: Lot A4.08, D2 Street, Tan Hoa Resettlement Area, Tan Hoa Commune, Can Tho City, Vietnam

E-Mail: [info@evip-mekong.com]

Telefon: +49 171 996 6988

Ansprechpartner: Herr Doan / Herr Alexander Redeker

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