Wissensaustausch #51: KI in der Praxis

Rund 130 Kollegen aus Deutschland und Frankreich kamen zum 51. Wissensaustausch der Tilia-Gruppe in Königstein im Taunus zusammen. Zwei Tage lang ging es vor allem um eine Frage: Wie können wir Künstliche Intelligenz sicher und sinnvoll in unseren Arbeitsalltag integrieren?

Gemeinsamer Start: Orientierung, Ziele und neue Gesichter

Der Wissensaustausch gehört seit vielen Jahren fest zu Tilia. Mehrmals im Jahr kommen Kollegen aus unterschiedlichen Unternehmen, Standorten und Fachbereichen zusammen, um Erfahrungen weiterzugeben, aktuelle Themen zu diskutieren und voneinander zu lernen. Genau dieser persönliche Austausch stand auch in Königstein wieder im Mittelpunkt.
Traditionell eröffnete Geschäftsführer Thomas Lenke die Veranstaltung. Danach waren zunächst unsere neuen Tilianer gefragt: Sie stellten sich ihren Kollegen vor und bekamen im Gegenzug Gelegenheit, sich möglichst viele Namen der bereits länger bei Tilia Beschäftigten zu merken. Eine vergleichsweise einfache Aufwärmübung für das, was anschließend auf dem Programm stand

KI nicht nur diskutieren, sondern ausprobieren

Den fachlichen Schwerpunkt bildete diesmal die praktische Arbeit mit Microsoft Copilot und weiteren KI-Werkzeugen. Unterstützt wurden wir dabei von den PromptingBirds, die das Programm gemeinsam mit Tilia konsequent als Arbeitsformat aufgebaut hatten. Schon die Vorgabe an die Teilnehmer machte das deutlich: Laptop auf, reale Aufgaben aus dem eigenen Arbeitsalltag mitbringen und direkt ausprobieren.

Dabei wurden unterschiedliche Erfahrungsstände berücksichtigt. Während sich einige Teilnehmer zunächst mit der Einrichtung und den Grundlagen von Copilot beschäftigten, konnten Fortgeschrittene tiefer in konkrete Anwendungsfälle und die Arbeit mit Agents einsteigen. Ein Helpdesk stand während der Workshops für individuelle Fragen zur Verfügung.

Die Themen waren entsprechend vielfältig. Es ging unter anderem darum,

  • das eigene Profil und die persönlichen Vorgaben für Copilot sinnvoll einzurichten,
  • für unterschiedliche Aufgaben das passende KI-Modell und Werkzeug auszuwählen,
  • CI-konforme Vorlagen für Dokumente zu entwickeln,
  • KI bei der Recherche nach Förderprogrammen einzusetzen,
  • eigene Agents zu erstellen, zu beschreiben und schrittweise für komplexere Aufgaben weiterzuentwickeln.

Der Anspruch war dabei bewusst praktisch: Am Ende sollte nicht theoretisches Wissen über KI stehen, sondern etwas, das sich anschließend im eigenen Arbeitsbereich tatsächlich einsetzen lässt. In den Workshop-Unterlagen wurde dieses Prinzip treffend mit „Bring your laptop and your real work“ beschrieben.

Das Konzept ging auf. Das Feedback fiel sehr positiv aus. Und auch Kollegen, die bereits regelmäßig mit KI arbeiten, konnten neue Ansätze und Anwendungsfälle für ihre tägliche Arbeit mitnehmen.

Zeit für den Austausch jenseits des Bildschirms

Bei aller Beschäftigung mit künstlicher Intelligenz blieb ein wichtiger Bestandteil des Wissensaustauschs ganz analog: das direkte Gespräch miteinander.

So nutzten auch unsere Competency Groups die gemeinsame Zeit in Königstein. In diesen gruppenübergreifenden Fachgruppen bündeln Kollegen ihr Wissen zu unterschiedlichen Themengebieten, vertiefen ihre Expertise und tragen neue Erkenntnisse in die Tilia-Gruppe. In Königstein konnten sie laufende Themen besprechen, Erfahrungen austauschen und die nächsten Schritte abstimmen. Die Agenda hatte dafür am ersten Veranstaltungstag einen eigenen Block vorgesehen.

Auch außerhalb der Workshops blieb bewusst Zeit für Gespräche und gemeinsames Programm. Die interne Agenda sah dafür unter anderem sportliche Aktivitäten, gemeinsames Abendessen und weitere informelle Formate vor.

Der passende Rahmen in Königstein

Mit dem Bold Campus in Königstein im Taunus hatten wir dafür einen Ort, der sehr gut zum Format passte: geschmackvoll eingerichtete und funktionale Räume für parallele Workshops, gutes Essen und vor allem ein erfahrenes und sympathisches Team, das uns über die beiden Tage begleitet hat.

Unser Dank gilt außerdem den PromptingBirds für die professionelle Begleitung und allen Kollegen, die den 51. Wissensaustausch vorbereitet und organisiert haben, allen voran Ronny Kirbach und dem gesamten Orga-Team.

Bis zum nächsten Mal (Spoiler: quelque part en France)!

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